Energieeffizienz-Ausschreibung Jänner 2026 startet am 08.01.2026
Beitrag vom 07. Jänner 2026
Mit der Energieeffizienz-Ausschreibung Jänner 2026 startet am 08.01.2026 eines der zentralen Bundesförderprogramme für große Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Betrieben. Die Einreichfrist endet am 09.03.2026 um 12:00 Uhr.
Gefördert werden freiwillige Maßnahmen an bestehenden gewerblichen und industriellen Anlagen, die zu messbaren Endenergieeinsparungen führen und im Sinne des Bundes-Energieeffizienzgesetzes anrechenbar sind. Die Fördervergabe erfolgt im Rahmen einer kompetitiven Ausschreibung – entscheidend ist daher nicht nur ob, sondern wie ein Projekt eingereicht wird.
Gefördert werden freiwillige Maßnahmen an bestehenden gewerblichen und industriellen Anlagen, die zu messbaren Endenergieeinsparungen führen und im Sinne des Bundes-Energieeffizienzgesetzes anrechenbar sind. Die Fördervergabe erfolgt im Rahmen einer kompetitiven Ausschreibung – entscheidend ist daher nicht nur ob, sondern wie ein Projekt eingereicht wird.
Förderfähige Maßnahmen:
- Effizienzsteigerungen bei industriellen Anlagen und Prozessen
- Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung (z. B. aus Prozessen, Druckluft, Abwasser)
- Einsatz von Wärmepumpen zur Erschließung von Niedertemperaturabwärme
- Heizungsoptimierungen in überwiegend betrieblich genutzten Bestandsgebäuden
- Mindestinvestition: 1,0 Mio. Euro (netto)
- Mindest-Endenergieeinsparung: 1,5 GWh pro Jahr
- Maximale Förderung bis zu 50 % der förderfähigen Kosten und maximal 180 €/MWh eingesparter Endenergie pro Jahr
- absolute Obergrenze: 2,5 Mio. Euro Förderung pro Projekt
Achtung: Projekte mit einer Investitionssumme über 1 Mio. Euro welche die Mindesteinsparung nicht erreichen, werden in Zukunft nicht mehr förderungsfähig sein!
Die Reihung der Projekte erfolgt nach den spezifischen Förderkosten (Euro pro eingesparter MWh). Zusätzlich wirkt sich der Zeitpunkt der Maßnahmenwirksamkeit auf die Reihung aus: Projekte, die rasch umgesetzt werden können, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Wichtiger Hinweis für ETS-Anlagen:
Maßnahmen an Anlagen, die dem europäischen Emissionshandelssystem (ETS) unterliegen, sind grundsätzlich förderfähig. In Abgrenzung zum Förderprogramm Transformation der Industrie gilt jedoch: Maßnahmen mit mehr als 20 GWh anrechenbarer Endenergieeinsparung pro Jahr und gleichzeitig Investitionskosten von mehr als 2,0 Mio. Euro können im Rahmen dieser Ausschreibung nur dann gefördert werden, wenn die betroffene Anlage nicht zur Herstellung von Produkten aus Sektoren gemäß Anhang I UFG dient oder die für die Transformation der Industrie definierten Benchmarks nachweislich nicht erfüllt werden.
Gerade in diesem Bereich ist eine saubere programmatische Abgrenzung entscheidend, um Ablehnungen oder Fehlzuordnungen zu vermeiden.
Wir raten zu einer frühen Projektanalyse
Da es sich um eine kompetitive Ausschreibung handelt, sind Nachreichungen oder Korrekturen nach der Einreichung ausgeschlossen. Die Qualität der Projektbeschreibung, die Belastbarkeit der Einsparungsberechnung und ein realistisch angesetztes Förderungsgebot entscheiden letztlich über Erfolg oder Misserfolg.
Als Förderexperte mit Schwerpunkt Industrie- und Energieeffizienzprojekte unterstütze ich Unternehmen dabei, die Förderfähigkeit und Ausschreibungstauglichkeit geplanter Maßnahmen realistisch einzuschätzen, Risiken und Stolpersteine frühzeitig zu identifizieren, und Projekte so aufzubereiten, dass sie technisch, formal und wirtschaftlich prüfungssicher eingereicht werden können.
Ich biete dafür unverbindliche Erstanalysen und Fördereinschätzungen an. Auf dieser Basis entscheiden wir gemeinsam, ob eine Einreichung sinnvoll ist und wie sie strategisch optimal gestaltet wird.
Unverbindliches Erstgespräch
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Projekt frühzeitig zu positionieren.
Wir prüfen Ihre Einreichfähigkeit, bewerten die Wettbewerbschancen und definieren gemeinsam die optimale Strategie.
Kontaktieren Sie uns jetzt für Ihr unverbindliches Erstgespräch!
Beste Grüße,
David Ehrenhöfer
+43 664 88195159
david.ehrenhoefer@ehrenhoefer.consulting
